Die Beratung für Mutter-Kind-Kuren und andere Formen der stationären Vorsorge und Rehabilitation ist dauerhaft vielfältigen gesetzlichen und Leistungsrechtlichen Veränderungen unterworfen.
Menschen, die sich an eine Kurberatungsstelle wenden stellen eine Kurberatung oft vor eine schwer unüberschaubare Konstellation an individuellen Wünschen, medizinischem Bedarf und Fragestellungen im Zusammenhang mit der Beantragung einer Vorsorge oder Rehabilitationsmaßnahme. Dabei gleicht selten ein Fall dem anderen. Aus der vereinzelten Perspektive einer Beratungsstelle heraus lassen sich aus den Beratungsergebnissen nur sehr schwer zielführende Verfahrensmuster oder künftig zu vermeidende Fehler erkennen und für das zukünftige Vorgehen in problematischen Fällen nutzbar machen.
Eine Gesamtschau über das Antragsverfahren und den Erfahrungsaustausch über die Grenzen von Beratungsstellen und unterschiedlichen Trägerschaften hinweg scheint sinnvoll zu sein, um vor allem eines zu erreichen: von einander zu lernen und sich miteinander im Dienste des für jede Beratungsstelle verbindlichen Unterstützungsauftrags weiter zu entwickeln.
Dieser Gedanke lag den Kurberatungsstellen zu Grunde, die im Jahr 2009 den IVBK e.V. (Interessenverband Beratungsstellen im Kurwesen) ins Leben gerufen haben. Dieser Verband steht allen BeraterInnen für stationäre Kuren, Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen offen, gleich welcher Trägerschaft sie angehören
Die Internetplattform des Verbandes stellt dabei den primären Ort für den fachlichen Austausch, Informationsanfragen, Hilfegesuche und Support dar. Einschätzungen zu den Entwicklungen auf dem Gesundheitssektor, Feedback zu Vorsorge- und Rehabilitationskliniken aber auch eine Menge Fragen zu dem Themenbereich „wie gehe ich vor wenn …?“ prägen den Austausch.
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