SHG nach Unterleibsoperationen

Die Forum-Gruppe enthält 2 Beiträge

Leiden Sie nach einer Teil- oder Total-OP an Depressionen, Kraftlosigkeit, Konzentrationsproblemen, Sexualverlust ?
Wir sind eine Frauengruppe von Betroffenen und wollen im gegenseitigen Austausch unsere Erfahrungen berichten und Hilfestellung leisten.
Viele Ärzte und Gutachter schenken uns keinen Glauben !
Von der Gesellschaft wird dieses Thema tabuisiert, Betroffene ignoriert statt integriert. Das sind unsere Erfahrungen.
Doch kein Mensch sollte in schwierigen Zeiten alleine sein.
Wir apellieren an unser Gesundheitssystem und wollen erreichen, dass auch wir ein Recht auf eine richtige Aufklärung und systematische Anschlussheilbehandlung erhalten.
Unsere Sexualorgane sind auch nach Abschluss von Kinderwunsch noch was wert !
Gruppen Moderator: Unbekannt oder Account geloescht
  • Gerne möchte ich mich in diese SHG einbringen

    geschrieben von Isa-Ellen am 07.06.2009 | 12:33
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    Guten Tag,
    mir wurden vor nunmehr 23 Jahren beiden Eierstöcke mit sämtlichen Anhangsorganen entfernt (im Alter von 28 Jahren) Ein hormoneller Ausgleich durfte nicht erfolgen, da ich einen hormonbedingten Eierstocktumor hatte, der es erforderte, auch den anderen gesunden Eierstock mit zu entfernen. Mir wurde damals nur das Nötigste auf meine Nachfragen erklärt, etwa das ich ab jetzt schneller altern werde, meine Knochen instabil werden können etc..
    Viel habe ich also nicht erfahren, da ich mit einer sehr schlechten Prognose aus der Klinik entlassen wurde.
    Mein richtiger \"Leidensweg\" fing so knappe 10 Jahre später an und hört bis zum heutigen Tag nicht mehr auf sondern steigert sich stätig.

    Kein Arzt, keine Amt, kein Gutachter einfach niemand möchte heute einen Zusammenhang meiner jetzigen vielfältigen gesundheitlichen Beschwerden mit dieser Vorerkrankung sehen.

    Ich leide u.a. an einer manifesten Osteoporose (die starke Schmerzen beschert) und an Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, ferner war ich nie wieder fähig eine Partnerschaft zu führen. So gingen nun die Jahrzehnte ins Land, gerne hätte ich Kontakt zu anderen Frauen mit ähnlichen Krankheitsbildern aufgebaut, aber ...der Alltag, der immer schwieriger für mich zu bewältigen ist forderte seinen Tribut, erst jetzt, nachdem ich schon sehr lange krangeschrieben bin, fand ich die Zeit, etwas im Netz zu stöbern und auf das RehaCafe zu stoßen. In der Hoffnung, dass sich hier ein reger Gedankenaustausch entwickelt habe ich einmal den zweiten Schritt gemacht.

    Wie geht es bei euch? Wie habt ihr eine Weg aus diesem Kreislauf gefunden, den Weg zurück ins Leben ....

    Liebe Grüße von Isa-Ellen
  • Grüsse nach Berlin

    geschrieben von "Account gelöscht" am 17.06.2009 | 09:55
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    Liebe Isa-Ellen,

    Vielen Dank für deine Antwort. Ich kann sehr gut verstehen, wie es dir geht - mir wurden ebenfalls die Eierstöcke entfernt (hatte keinen Krebs sondern nur eine 1 cm Corpus-Luteum Zyste).

    Ich denke viel darüber nach, wie kann man einen Menschen einfach so behandeln und ihn dann sagen, was wollen sie von einen Endokrinologen, sie sind doch schon pathologisch tot ?

    Später hab ich mich über femica.twoday.net mit anderen Frauen zusammen geschlossen, da diese sehr engagiert und informativ ist.
    (Forum: femica.plusboard.de).

    Kennst du das Endokrinologikum Berlin ? Es soll sehr gut sein und fachübergreifend arbeiten.

    Wünsche dir alles Gute und würde mich freuen, wieder von dir zu lesen.

    LG
    Cybil
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