Fachklinik Allgäu
-
Klinik-Karte
-
Klinik-Kurzinfos
- 1Bestätigte Kontakte
- 8Marktplatz-Anzeigen
Fachgebiete
- Indikation
Lungenerkrankungen
Psychosomatische Beschwerden
- Krankheiten
Adipositas (Fettleibigkeit)
Allergie
Angststörungen
Anpassungsstörung
Asthma bronchiale (Bronchialasthma)
Ateminsuffizienz / Atemlosigkeit
Atemstörung, psychogen
Bronchiektasie
Bronchitis
Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
Chronische Bronchitis
COPD (Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)
Depression
Essstörungen
Infekt
Infektanfälligkeit
Lungenemphysem (Lungenüberblähung)
Lungenfibrose
Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
Persönlichkeitsstörung
Pleuraempyem / Pyothorax
Sarkoidose (Morbus Boeck)
Somatoforme Störungen
Trauerreaktion, abnorm
Trauma
- Indikation
DetailsPneumologie und Allergologie
Das Verhaltensmedizinische Zentrum für Pneumologie und Allergologie der Fachklinik Allgäu in Pfronten besteht seit über 10 Jahren und ist eine über den südddeutschen Raum hinaus anerkannte Einrichtung der pneumologischen Rehabilitation. Das Zentrum verfügt über langjährige Erfahrungen in der Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung von Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen sowie mit allergischen und nicht allergischen Atemwegserkrankungen.
Erkrankungen der Atemwege gehören zu den immer häufiger auftretenden Krankheiten in Deutschland. Asthma und Chronisch Obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) haben mit ihren Krankheitsfolgen weitreichende Auswirkungen auf Beruf und Alltag des Patienten. Sie gehen häufig mit erheblichen körperlichen, psychischen und sozialen Einschränkungen der Lebenssituation der Patienten einher. Durch eine alleinige medikamentöse Behandlung sind die Krankheitsfolgen nicht behebbar. Hier setzt unsere pneumologische Rehabilitation mit ihrem verhaltensmedizinischen Konzept als Element der Langzeitbehandlung an.
In der pneumologischen Abteilung der Fachklinik Allgäu liegen unsere Schwerpunkte in Diagnose, Behandlung, Therapie und Anschlussheilbehandlung bei:
* Asthma bronchiale
* Chronische Bronchitis
* COPD (chronisch obstruktive Bronchitis)
* Lungenemphysem
* Bronchiektasen
* Lungenfibrose und Sarkoidose
* Pleuraempyem
* Zustand nach Pneunomie
* Chronische Ateminsuffizienz mit intermittierender Selbstbeatmung
* Schlafbezogene Atemstörungen
* Nachbehandlung nach Lungentumor-Erkrankung
* Infektanfälligkeit
Zu den Kontraindikationen gehören Patienten mit aktiver Tuberkulose sowie Tumor-Erstbehandlung.
Das Leistungsangebot der Fachabteilung umfasst:
* stationäre Anschlußheilbehandlungen (AHB)
* stationäre Rehamaßnahmen (Heilverfahren)
* stationäre Vorsorge- und Präventivmaßnahmen (Osteoporose, Adipositas, Tabakentwöhnung)
* Selbstzahlerprogramme
+++
Psychosomatik
In der Psychosomatik werden in aller Regel Erkrankungen behandelt, die eine lange Vorgeschichte haben. Mehrere Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte Vorgeschichte sind bei unseren Patienten leider keine Seltenheit. Der ganzheitlichen Sicht unserer Fachdisziplin gemäß, tragen zur Entstehung, zum Verlauf und zur weiteren Entwicklung einer Erkrankung vielfältige Faktoren bei, die z.B. am Arbeitsplatz oder auch im privaten Umfeld angesiedelt sein können (Bio-psycho-soziales Modell der WHO). Folgeerscheinungen einer solchen Dauerbelastung bzw. Überforderung können sein
* affektive Störungen wie Depressionen, auch somatisierte Depressionen und sogenannte Burn-out-Zustände. Diese Gruppe von Erkrankungen gehört zu den häufigsten überhaupt in der Psychosomatik. Ein beträchtlicher Anteil unserer Patienten ist in unterschiedlichen Schweregraden von Depressivität betroffen. Wir behandeln bei uns das gesamte depressive Störungsspektrum. Einzige Ausnahme sind schwerste (psychotische) Depressionen und akute Suizidalität.
* Angststörungen, wie phobische Störungen, Panikstörungen, generalisierte Angststörungen und Zwangserkrankungen. Diese Störungen werden heute immer häufiger ambulant behandelt. Dennoch spielt Angst, vor allem wenn sie stark ausgeprägt ist, auch in der stationären Psychosomatik eine große Rolle. Sehr häufig finden sich bei unseren Patienten Überschneidungen von Angst und Depressivität.
* Anpassungsstörungen, wie z.B. Trauerreaktionen. Manche unserer Patienten sind von aktuellen Lebensereignissen so stark betroffen, dass ihre Verarbeitungskraft sich zunehmend erschöpft. Auch in diesen Fällen können Depressivität, Ängste und vielfältige körperliche Symptome auftreten.
* Somatoforme Störungen, wie Somatisierungsstörungen, die somatoformen autonomen Funktionsstörungen (z. B. das sogenannte Reizdarmsyndrom) und besonders die anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen.
Unter dieser Art von Störungen leiden viele unserer Patienten. Lange, aufreibende Untersuchungsmarathons sind hier nicht selten vorausgegangen. Allerdings hat entweder die durchgeführte umfassende Diagnostik keine eindeutigen körperlichen Befunde erbracht und/oder die eingeleitete Therapie hatte nicht den gewünschten Erfolg. Gerade bei diesen Störungen ist der Einbezug weiterer Einflussfaktoren aus dem persönlichen und beruflichen Lebensumfeld wichtig.
* Essstörungen, wie Binge eating, Anorexia nervosa, Bulimie und Adipositas. Essen als Ausdruck sozialer Begegnung und Kommunikation hat in unserem Kulturkreis eine lange Tradition. Darüber hinaus ist Essen aber auch ein Mittel der Belohnung, des Trostes und der Beruhigung. Bei einem Teil unserer Patienten kann dem Essen eine (steuernde) Bedeutung zukommen, die zu behandlungsbedürftigen Störungen führt.
* Persönlichkeitsstörungen
Nach unserem Selbstverständnis ist es eher angemessen, von Persönlichkeitsmerkmalen oder - stilen zu sprechen. Solchen persönlichen Mustern liegen nach heutigem Verständnis neben einer Veranlagung zumeist auch tief verinnerlichte biografische Erfahrungen zugrunde. Wesentliches Merkmal dieser Störungen ist, dass die Beziehungen der betroffenen Patienten zu anderen Menschen häufig belastet sind und immer wieder Irritationen, Konflikte und Verletzungen auf beiden Seiten auftreten. Diese Schwierigkeiten können auch zu immer wieder auftretendem Scheitern bzw. Beziehungsabbruch im privaten und beruflichen Umfeld führen.
* Traumafolgestörungen, wie z.B. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und dissoziative Störungen. Bei einem Teil unserer Patienten haben lang anhaltende (komplexe) Traumatisierungen oder einzelne traumatische Ereignisse zu spezifischen Störungen geführt. Die Folgen können ein schrittweiser Verlust von psychischer Stabilität und eine weitreichende Funktionsuntüchtigkeit sein. Manche dieser Patienten fallen deswegen, bildlich gesprochen, „aus ihrem eigenen Leben heraus“.
* Kontraindikationen
In der psychotherapeutischen Medizin geht es neben der Klärung und Einsicht in Ursachen und unterhaltenden Bedingungen von Störungen, besonders um die Entwicklung von tragfähigen Lösungen und Perspektiven. Beide Anliegen setzen eigene Aktivität und eine gewisse (psychische) Belastbarkeit voraus. Daher sind Patienten mit floriden (akuten) Psychosen und aktiv betriebener Sucht für unser Angebot nicht geeignet. Ähnliches gilt für akute Suizidalität.
Diagnose / Therapie
- Therapien / Heil- und Hilfsmittel
Allergikerschulung
Asthmaschulung
Balneotherapie
Entspannungstherapie
Ergotherapie
Inhalation
Klimatherapie
Psychotherapie
- Therapien
DetailsPneumologisches Therapieprogramm
Auf der Basis der erhobenen Funktionsdiagnostik und der Vorbefunde wird die aktuelle medikamentöse Therapie überprüft und ggf. angepasst. Die richtige medikamentöse Behandlung ist eine wichtige Säule in der Langzeitbehandlung von Asthma und COPD. Wir richten uns in der Behandlung nach den aktuellen und internationalen Leitlinien. Im Einzelnen wird die Medikation für jeden Patienten individuell angepasst. Der Patient erhält einen schriftlichen Behandlungsplan mit Anweisungen für den Fall einer Verschlechterung seiner Erkrankung und für akute Notfälle. Zur Behandlung der chronischen Bronchitis und COPD gehören neben der leitlinienorientierten medikamentösen Therapie auch Präventionsmaßnahmen wie Tabakentwöhnung. Für Patienten mit internistischen Begleiterkrankungen und entsprechenden Risikofaktoren bieten wir spezielle Schulungen für Diabetes, Hypertonie, Adipositas, Stressbewältigung und allgemein gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Lebensstil-Änderung an.
Die Fachklinik Allgäu betreibt seit April 2009 ein Atemzentrum, in dem Patienten mit nichtinvasiver Beatmung betreut werden. Unsere speziell geschulten Mitarbeiter führen Masken- und Gerätekontrollen durch. Es erfolgen spezielle Maskenschulungen und praktische Tipps für Beatmungspatienten. Für Langzeit-Sauerstoff-Patienten hält die Fachklinik Allgäu eine modulare Sauerstoffschulung vor mit Theorie- und Praxisteil, der in Zusammenarbeit mit der Sauerstoff-Selbsthilfegruppe (LOT) erfolgt. Im Mittelpunkt unseres gesamten therapeutischen Handelns stehen die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit der Patienten und die Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Im Rahmen unseres verhaltensmedizinischen Behandlungskonzepts kommt es vor allem darauf an, durch Anleitung und gezieltes Training das Krankheitsmanagement langfristig zu verbessern. Neben theoretischer Wissensvermittlung über die Erkrankung werden vor allem hilfreiche Verhaltensweisen praktisch eingeübt. Vor der Festlegung des Behandlungsplans werden die Behandlungsziele mit den Patienten individuell abgestimmt und klare Zielvorgaben formuliert. Dabei werden somatische, funktionale und edukative Ziele gesondert ausgewiesen.
Das pneumologische Therapieprogramm der Fachklinik Allgäu umfasst folgende Verfahren:
* Atemphysiotherapie mit Atemtherapie und Einzelkrankengymnastik
* Patientenverhaltenstraining (Asthma-, COPD-Schulung)
* Inhalations- und Peakflow-Schulung
* Allergikerschulungen (Hausstaubmilben-, Pollen-, Tier-, Schimmelpilzallergie)
* Medizinische Trainingstherapie
* Ergotherapie mit ADL-Training (Aktivitäten des täglichen Lebens)
* Psychologische/psychotherapeutische Therapieangebote
* Tabakentwöhnungsprogramm
* Balneophysikalische Therapie
* Entspannungstherapie
* Klimatherapie
* Ernährungsberatung- und schulung
* Sozialberatung
Nachsorge
Der Langzeit-Behandlungserfolg hängt wesentlich mit der Nachsorge zusammen. Die Vernetzung in der Nachsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hier ist uns die Vernetzung mit Hausärzten und ambulanten Zentren wichtig. Die Patienten erhalten von der Fachklinik Allgäu einen Nachsorge-Plan, um den Rehabilitations-Erfolg auch langfristig zu sichern.
+++
Therapie Psychosomatik
Unsere therapeutischen Angebote bauen auf einer diagnostisch erworbenen Arbeitshypothese auf, die mit Ihrer Hilfe erstellt wurde. Nach unserem Selbstverständnis ist Therapie nur Mittel und Werkzeug, um mit Ihnen gemeinsam die notwendigen Schritte und Veränderungen zu beginnen. Daher stehen wir für einen therapeutischen Ansatz, der verschiedene Therapieschulen integriert. Unser Motto ist: "Die Therapie ist für Sie da, nicht Sie für die Therapie."
Die Therapie muss Ihnen folgen. Egal, wie gut ein Verfahren auch ist - wenn es Sie nicht anspricht, werden wir nicht viel erreichen. Daher ist es besser, aus verschiedenen Methoden auswählen zu können, um die bestmögliche Abstimmung zwischen Ihren individuellen Vorstellungen und dem Notwendigen zu gewährleisten. Insofern haben wir ausgehend von einem tiefenpsychologisch fundierten Ansatz, verhaltenstherapeutische, systemische, erlebnisorientierte, ergo- und körpertherapeutische Strategien integriert. Die Auswahl der für Sie geeigneten Methoden mündet bei uns in verschiedene Behandlungspfade. Damit möchten wir Ihre individuelle Therapie in einer möglichst reibungsarmen Organisation der Abläufe sicherstellen. Zum Einsatz kommen bei uns:
* Einzelpsychotherapie - Sie haben bei uns einen Bezugstherapeuten, der Ihnen helfen soll, Ursachen und Lösungsmöglichkeiten Ihrer Erkrankung zu erarbeiten. Hier werden Ihre Ziele vereinbart und mit den anderen Angeboten vernetzt. Zudem findet hier auch die ständige Überprüfung Ihres Therapieverlaufes statt.
* Gruppenpsychotherapie - Gruppen sind hochwirksame Instrumente, um sich mithilfe der Rückmeldung und der Anteilnahme Ihrer Mitpatienten neu zu orientieren und ungenutzte Möglichkeiten auszuprobieren, aber auch Unterstützung und Trost zu erfahren. Zugleich können auch Sie wesentliche Beiträge zu Wohlbefinden und Erkenntnis anderer leisten. Es ist nicht nur schön, Freunde zu haben, es ist auch schön, Freund zu sein. Wenn Wohlwollen, Lösungsbereitschaft und Humor das Grundklima bestimmen, treten Ängste vor Gruppen zurück und neue Perspektiven werden möglich.
* Körpertherapie - Manche Patienten profitieren besser von der unmittelbaren Erfahrung, weniger vom gesprochenen Wort. Fühlen und Spüren gehören neben dem Verstehen zu den zentralen Wirkfaktoren jedes Erkenntnisprozesses. Dieser eher nonverbale Zugang ist der Schwerpunkt in diesem Angebot.
* Tanztherapie - Auch diese Therapieform ist eher körperorientiert und nonverbal. Sie hat nichts mit einem Tanzkurs zu tun, auch wenn Bewegung eine große Rolle spielt. Sich und andere in verschiedenen Formen der Bewegung zu erleben, kann sehr innige und unmittelbare Erfahrungen ermöglichen, die zur Klärung und Orientierung beitragen.
* Stabilisierungsarbeit - Manche unserer Patienten sind so stark von ihrer jeweiligen Symptomatik betroffen, dass ihnen ein normales Funktionieren nicht mehr möglich ist, geschweige denn eine aktive Teilhabe am Leben. In diesen Fällen müssen zunächst ausreichende Stabilität und innere Sicherheit zurückgewonnen werden. Erst danach kann die Beschäftigung mit den Ursachen der Symptomatik und die mögliche Bewältigung angegeangen werden.
* Sporttherapie - Bewegung und körperliche Aktivität sind fester Bestandteil jeder psychosomatischen Therapie. Wenn Sie fitter und beweglicher sind, wird das nicht nur zu einem besseren körperlichen Befinden führen. Angemessener Sport wird Ihnen auch helfen, Depressionen, Schmerzerkrankungen und Angststörungen besser zu bewältigen und Ihr Wohlbefinden zurückzugewinnen.
* Entspannungsverfahren - gehören ebenfalls zum Standard in psychosomatischen Kliniken. Viele unserer Patienten sind schon lange so stark unter (innerer) Spannung, dass sie Entspannung gar nicht mehr kennen - oder sich zumindest schwer tun, sich zu entspannen. Hier helfen unsere verschiedenen Entspannungstherapien, wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation oder Tai Chi/Qi Gong. Da diese Techniken leicht erlernbar sind, können Sie Ihr Verfahren auch nach Ihrer Heimkehr weiter ausüben und so dem täglichen Stress wirksam begegenen.
* Physikalische/Physiotherapie - Auch hier geht es um Entspannung, Lockerung und körperliches Wohlgefühl. Den Körper zu beruhigen und zu entkrampfen kann eine deutliche stabilisierende und beruhigende Wirkung haben. Hierdurch kann Kraft geschöpft werden, was letztlich den Gesamtprozess und Ihre Ziele unterstützt.
* Vorträge/Seminare - Aufklärung und Information sind in unserem Verständnis zentrale Bestandteile eines Angebotes, das Ihre Mündigkeit und Selbstständigkeit unterstützen will. Daher gehört eine fortlaufende Vortragsreihe zu Ihren typischen Themen und Fragen zum festen wöchentlichen Therapieprogramm. Mit einem vertieften Verständnis für die jeweilige Symptomatik sind Bewältigung und Gesundung für Sie deutlich wahrscheinlicher möglich.
* Sozialberatung - Mit Ihnen und dem interdisziplinären Team werden Möglichkeiten erarbeitet, wie es nach der Rehabilitation für Sie weiter gehen kann. Bei Bedarf werden die notwendigen Schritte dann von der Sozialberatung in die Wege geleitet. Dieses Angebot gilt insbesondere für Fragen rund um den Arbeitsplatz, wie innerbetriebliche Umsetzung, Umschulungsmöglichkeiten, stufenweise Wiedereingliederung etc., aber auch für andere Fragen wie z. B. Nachteilsausgleich bei Behinderung.
* Ernährungsberatung - Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für dauerhafte Gesundheit. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit sich in Schulungen (z.B. zum Thema Diabetes oder Allergien) und Vortägen (z.B. Übergewicht, cholesterinbewusste Ernährung) über die Grundlagen einer ausgewogenen, angepassten Kost zu informieren. Diese Erkenntnisse können dann in unserer Lehrküche nach dem Motto "learning by doing" in die Praxis umgesetzt werden. Unser Motto ist: "Gesunde Kost schmeckt richtig gut". In Einzelgesprächen mit einem unserer Ernährungsberater können individuelle Anliegen bearbeitet und neue Strategien für den Ernährungsalltag erarbeitet werden.
In der Regel erhalten unsere Patienten aus dem Therapieangebot in der Summe ca. 25 Leistungen in der Woche, was ungefähr einem „Halbtagsjob“ entspricht. Ein entscheidender Wirkfaktor ist unserer Erfahrung nach die Vernetzung der Patienten untereinander. Insofern spielen Gruppen und die menschliche Begegnung bei uns eine große Rolle. Schutz und Geborgenheit, aber auch Humor und Lebendigkeit sind zentrale Voraussetzungen für Offenheit und den Mut zur Veränderung. Hierfür spielt bei uns auch die Pflege eine große Rolle. Ständige Ansprechbarkeit, Hilfe bei Krisen und lösungsorientierter Beistand sind ihr besonderer Beitrag und sollen es Ihnen erleichtern, sich auf die verschiedenen Angebote einzulassen.
Bei praktisch allen Störungen, die in der psychotherapeutischen Medizin behandelt werden, handelt es sich aus unserer Sicht um Folgezustände. Sie stellen Reaktionen dar, die wir als Menschen auf verschiedene Stressoren zeigen können. Bei manchen der auftretenden Störungen können jedoch Intensität oder Dauer so gravierend sein, dass zunächst eine rasche Symptomentlastung notwendig ist (Stabilisierung). In diesen Fällen haben sich neben Aufklärung und Stützung besonders Kräftigung, Rekreation, tagesstrukturierende Maßnahmen und ein ausgewogenes Sport- und Bewegungsprogramm bewährt. Wann immer möglich, wird sich unsere Arbeit jedoch auf die Einsicht in die auslösenden und unterhaltenden Bedingungen richten. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Rahmen auf Ihrem eigenen Beitrag zur Aufrechterhaltung, besonders aber zur Bewältigung der jeweiligen Problematik (Sensibilisierung). Denn überall dort, wo Sie Eigenverantwortung übernehmen, ist es besonders aussichtsreich, Ursachen zu beeinflussen und, sofern möglich, zu beheben.
Diagnostik Pneumologie
Grundlage der therapeutischen Behandlung ist eine umfassende rehabilitationsspezifische Diagnostik. Sie dient der Überprüfung der Einweisungsdiagnose und der Festlegung der individuellen Behandlungsziele. Ausgangspunkt ist eine eingehende körperliche Untersuchung mit Erhebung der Anamnese, der Begleiterkrankungen, der Berufs-, Arbeitsplatz- und Sozialanamnese, der funktionellen Defizite und Behinderungen sowie die Ermittlung von psychosozialen Beeinträchtigungen.
In der Fachklinik Allgäu finden folgende Diagnoseverfahren Anwendung:
* Klinisches Labor
* Lungenfunktionsdiagnostik mit Spirometrie, Bodyplethymographie, unspezifischer bronchialer Provokationstest, CO-Diffusionsmessung, Spiroergometrie.
* allergologische Diagnostik mit Prick-, Scratch- und Reibetests sowie Epikutantests, nasale und konjunktivale Provokationstests und sog. Suchdiäten (um die Auslöser bestimmter Lebensmittelallergien zu ermitteln)
* Kardiologisch-internistische Diagnostik mit EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Echokardiographie, Abdomensonographie
* Polygraphische Screening-Untersuchungen
* Weiterführende Diagnostik in Kooperation mit einem Akut-Krankenhaus (Röntgen-Thorax-Aufnahmen)
Diagnostik Psychosomatik
Den Schwerpunkten unserer Disziplin gemäß, gliedert sich die Diagnostik in körperliche und psychische Befunde. Zunächst steht in der Regel die (orientierende) körperliche Untersuchung im Vordergrund. Dabei ist besonders auf einen sinnvollen Einsatz der verschiedenen diagnostischen Möglichkeiten zu achten, weil nicht wenige unserer Patienten eine lange „Karriere“ hinter sich haben, in der viele diagnostische Befunde erhoben wurden. In diesen Fällen ist die Wiederholung von Untersuchungen eine unnötige zusätzliche Belastung. Insofern findet bei unseren Patienten eine (schonende) Basisdiagnostik Anwendung, die bei Auffälligkeiten jedoch umfassend erweitert werden kann.
Die Besonderheit in unserem Fach ist über die gewohnte Erhebung körperlicher Befunde hinaus die vorrangige Anwendung von psychometrischen und psychologischen Testverfahren. Diese Diagnostik dient zunächst einer ersten Einschätzung:
* Um welche Störung handelt es sich und wie stark ist sie aktuell ausgeprägt?
* Gibt es weitere psychische Auffälligkeiten (Komorbidität)?
* Wie stark ist das Ausmaß der Gesamtbelastung?
* Welche Ressourcen und Fähigkeiten liegen vor?
* Welche Behandlungsoptionen stehen im Vordergrund?
Neben dieser Bestandsaufnahme zielt unsere Diagnostik aber besonders darauf ab, die psychologischen Faktoren zusammenzutragen, die für die bestehende Problematik relevant sind. Zentrales Anliegen ist die Erstellung einer Arbeitshypothese, d. h. einer Erklärung, wie und wodurch die jeweilige Störung entstanden sein könnte und wodurch sie aufrecht erhalten wird. Hier spielt dann besonders die Zusammenschau von persönlichen und sozialen Faktoren eine Rolle (Bio-psycho-soziales Modell). Insofern ist diese Einschätzung ein Herzstück psychotherapeutischer Medizin. Sie stellt die Grundlage für die weitere Behandlungsplanung dar und ermöglicht uns die Entscheidung, von welchen Angeboten Sie am besten profitieren können. Besonders wichtig sind uns dabei Transparenz und Ihre Teilhabe, d. h. wir beziehen Sie in unsere Beobachtungen und Überlegungen mit ein. Das kann durchaus auch bedeuten, eine von uns aufgestellte Hypothese mit Ihrer Hilfe zu korrigieren. Denn nach unserer Überzeugung kann Erkenntnisarbeit und anschließende Veränderung nur gelingen, wenn Sie dazu bereit sind und dahinterstehen. Psychotherapie ist Teamarbeit von gleichberechtigten Partnern. Sie sind die Piloten, wir die Co-Piloten.
Zum Gelingen dieses Prozesses tragen sowohl die treffende Arbeitshypothese als auch eine tragende therapeutische Beziehung bei. Beides muss laufend überprüft werden, wofür ebenfalls diagnostische Tests zum Einsatz kommen. Mithilfe dieser Werkzeuge sollen also der Behandlungsverlauf und die Ergebnisqualität überprüft werden (Monitoring). Für Sie bedeutet das, viele Fragen zu beantworten, teilweise sogar schon vor Ihrer Anreise. Während Ihres Aufenthaltes tragen Sie mit Ihren Informationen wesentlich dazu bei, die Therapieangebote möglichst optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Und sofern Sie dazu bereit sind, würden wir natürlich auch gerne weiterverfolgen, wie es Ihnen einige Zeit nach Ihrer Entlassung zu Hause geht. Denn nach unserer Auffassung sollen Sie sich nicht nur wohlfühlen, solange Sie bei uns sind, sondern letztlich ausschlaggebend sind für uns Ihre Stabilität und Ihr Wohlbefinden auf Dauer.
Selbsthilfe Schwerpunkte
- Selbsthilfe
Asthma
Asthma / Allergien
Asthma / Atemwegserkrankungen
Bronchitis
Bronchitis, chronische
COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
Lungenemphysem
Lungenerkrankungen
Raucherentwöhnung
Klinik-Lage / -Ausstattung / -Komfort
- Downloads
- 203_Pneumologie-All..pdf[PDF-470.8KB]
- 203_Pneumologie-Fly..pdf[PDF-721.5KB]
- 203_Psychosomatik-F..pdf[PDF-742.5KB]
- 203_Psychosomatik-R..pdf[PDF-462.6KB]
- 203_Therapeutische_..pdf[PDF-3.6MB]
- Landschaft
Alpenlandschaft
Berglandschaft
Gebirgslandschaft
Voralpenlandschaft
- Ausstattung
Andachtsraum (Gottesdienste / Meditation)
Aufenthalts- u. Leseraum
Aufnahme Begleitperson
Ausflüge
Balkon/Terrasse (teilweise)
Behindertengerecht (teilweise)
Bewegungsbad
Bibliothek
Cafeteria
Diätkochkurs
Diätküche
Dusche / Bad im Zimmer
Fernsehgerät im Zimmer
Fitnessraum / Kraftraum / Bodybuilding
Garten / Park
Gymnastikhalle
Internet-Cafe / Internet-Terminal
Kegelbahn
Liegewiese
Sauna
Schwimmanlage innen
Telefon im Zimmer
Wireless-LAN-Zugangsbereich
Zwei-Raum-Appartements
- BeschreibungHerzlich Willkommen in der Fachklinik Allgäu
einer Einrichtung der RULAND KLINIKEN mit den medizinischen Indikationen Pneumologie und Psychosomatik. Seit über 30 Jahren sind wir mit unserem medizinischen Wissen und unserer Erfahrung für unsere Patienten da. Mit Freude und großem Engagement sorgen wir für ihr gesundheitliches Wohl. Wir, das Team der Fachklinik Allgäu, erfahrene Ärzte und nettes, zuvorkommendes, sehr gut ausgebildetes Personal. Die gesunde Luft des Allgäus und der angenehme architektonische Rahmen, den unsere gut ausgestattete, moderne Fachklinik bietet, schaffen die perfekte Umgebung und die richtigen Bedingungen für Ihre bestmögliche und nachhaltige Genesung.
Das Leitbild der Fachklinik Allgäu in Pfronten: "Gemeinsam wachsen, Ziele erreichen"
* Wir achten die Würde und das Selbstbestimmungsrecht der Patienten und begegnen ihnen freundlich und einfühlsam.
Wir berücksichtigen die unterschiedlichen Bedürfnisse, Weltanschauungen und Kulturen.
* Wir stehen für bestmögliche medizinische, therapeutische und pflegerische Behandlung unserer Rehabilitanden auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand.
Unsere Arbeit ist interdisziplinär und bezieht die physischen, psychischen und sozialen Komponenten mit ein.
Wir tragen zur Verbesserung der Teilhabe unserer Rehabilitanden am sozialen und beruflichen Leben bei.
* Wir leben eine partnerschaftliche Kommunikationsstruktur und gute Teamarbeit durch einen kooperativen und transparenten Führungsstil.
Wir schützen und fördern die Gesundheit unserer Mitarbeiter.
Wir fordern und unterstützen die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, damit fachliche Kompetenzen und Begabungen wachsen können.
* Wir arbeiten wirtschaftlich, ressourcenorientiert und umweltverträglich in Kooperation mit unseren Partnern.
Wir sichern und verbessern kontinuierlich die Qualität unserer Leistungen.
Klinik und Umgebung
Herrlich eingebettet in gesunder Natur zwischen den Gipfeln des Breitenbergs, des Kienbergs und des Falkensteins liegt sie - unsere Fachklinik Allgäu. Die ideale Umgebung um wieder gesund zu werden. Am Rand des malerischen, Allgäuer Kurortes Pfronten, vermittelt die "Fachklinik Allgäu" eher "Urlaubsflair" als Klinikalltag. Das gesunde Klima des nördlichen Alpenrands und die parkähnliche Umgebung unserer Klinikgebäude mit vielen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, machen den Aufenthalt in der Fachklinik Allgäu so erholsam wie man es sich nur wünschen kann. Unsere Patienten genesen dort, wo andere Urlaub machen. Das beindruckende Panorama der Tiroler Alpen, das umfangreiche Unterhaltungs-, Freizeit- und Sportprogramm des traditionsreichen Allgäuer Kurortes Pfronten, kilometerlange Wanderwege und das umfangreiche kulturelle Angebot der Region geben Raum, über die Therapien hinaus Körper, Geist und Seele zu stärken. Mit voranschreitender Genesung können Sie bei uns wieder Ihr gewohntes Leben und Ihre Lebensqualität zurückgewinnen. Die Fachklinik Allgäu gehört innerhalb ihrer Indikationsgebiete zu den führenden Rehakliniken in Süddeutschland. Ärzte, Psychologen und medizinisch-therapeutisches Fachpersonal stehen seit über zehn Jahren im Dienste der medizinischen Rehabilitation.
Der Luftkurort Pfronten liegt zwischen Kempten und Füssen nahe der österreichischen Grenze und ist geprägt durch die Allgäuer Voralpen. Die Region zeichnet sich vor allem durch landschaftliche Schönheit und Allergenarmut aus. Die reine Luft ist ein Segen für unsere Patienten mit Atemwegserkrankungen und Allergien. Mit über 100 km langen Berg- und Talwanderwegen, Skiliften und Loipen bietet Pfronten ideale Bedingungen für naturnahe Sportarten und erholsamen Urlaub. Das Pfrontener Tal liegt eingebettet in einer der schönsten Gegenden Deutschlands. Das südliche Ostallgäu mit seinen faszinierenden Landschaftsformen bietet ein hervorragendes Umfeld für einen Traumurlaub. 30 Seen und Weiher finden sich in unmittelbarer Umgebung. Pfronten besteht aus 13 Ortsteilen, die sich im Tal verteilen und weitgehend Ihren ursprünglich-ländlichen Charakter erhalten haben. Das Pfrontener Tal liegt 850 m über dem Meeresspiegel, die umliegenden Berggipfel reichen bis auf eine Höhe von 2000 m.
Leitbild unserer Fachklinik
In dem Moment, in dem Sie diese Zeilen lesen, sind Sie ein Teil der Seele unseres Hauses geworden. „Jeder Mensch ist einzigartig, und gemeinsam sind wir mehr als die Summe der Einzelnen.“ Dies zu achten, zu fördern und zu begleiten ist das Anliegen all derer, denen Sie in diesem Haus begegnen werden. Um diese Grundhaltung lebendig werden zu lassen, haben wir, Leitung, Ärzte, Pflegepersonal und Mitarbeiter der Fachklinik Allgäu, uns auf den folgenden Werterahmen verständigt:
* Die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung und Betreuung unserer Rehabilitanden ist unsere hohe Aufgabe. Unser ganzheitliches Verständnis von Gesundheit, an den Kriterien der WHO orientiert, mit ihren physischen, psychischen und sozialen Komponenten schließt Maßnahmen einer systematischen Gesundheitsförderung in den Behandlungsprozess ein.
* Wir fühlen uns den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verpflichtet und wollen dem Patienten helfen und ihn durch
einen interdisziplinären Ansatz darin unterstützen, eine nachhaltige Verbesserung seiner Gesundheit zu erreichen.
* Wir achten die Würde und das Selbstbestimmungsrecht unserer Rehabilitanden in allen Lebenssituationen.
* Wir begegnen unseren Rehabilitanden, Gästen und ihren Angehörigen mit besonderer Freundlichkeit.
* Wir anerkennen und berücksichtigen bei unseren Rehabilitanden die unterschiedlichen Bedürfnisse, Werte, Weltanschauungen und Kulturen.
* Unsere einfühlsame Zuwendung gilt allen Rehabilitanden und Gästen und in besonderem Maße solchen in kritischen Situationen.
* Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein wesentliches Anliegen unserer Dienstgemeinschaft.
* Wir fühlen uns einem kooperativen Führungsstil und einer transparenten Informationspolitik verpflichtet.
* Wir streben nach einer partnerschaftlichen Kommunikationskultur und guter Teamarbeit.
* Wir fördern und fordern die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, damit fachliche Kompetenzen erweitert und vorhandene Begabungen gefördert werden.
* Wir wollen zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheiten von Gesundheitschancen beitragen.
* Unser Tun muss sich auch stets an der Frage der Umweltverträglichkeit messen und der Einsatz der natürlichen Ressourcen ist stets zu überprüfen.
* Wir fühlen uns der Wirtschaftlichkeit unserer Einrichtungen verpflichtet sowie einem effektiven und effizienten Einsatz von Ressourcen, gemessen am zu erzielenden Gesundheitsgewinn.
* Wir sichern die ständige Verbesserung und Transparenz der Qualität unserer Leistungen.
* Von entscheidender Bedeutung sind unsere Partner mit denen wir fair umgehen und von denen wir gleiches erwarten.
* Wir fördern die Kooperation mit unseren externen Kunden und Partnern, besonders mit den einweisenden Ärzten, den Einrichtungen der uns umgebenden Region, den Kostenträgern aber auch den Lieferanten und Dienstleistern.
* Somit sichern wir den Bestand des Unternehmens und verfolgen das Ziel, entsprechend unserer Qualität, dem Träger der Fachklinik Allgäu im Wettbewerb stets eine gute Ausgangslage zu bieten. Das sichert die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsplätze in der Region.
Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen.
Lassen Sie sich durch unsere gute Küche verwöhnen. Wir sorgen mit viel Liebe für Ihr leibliches Wohl, denn gutes Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Es fördert Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft. Zwei erfahrene Ernährungswissenschaftler und das gesamte Küchenteam setzen sich dafür ein. Engagierte und gut miteinander eingespielte Mitarbeiter bereiten unter Regie des Küchenleiters die Speisen und Getränke täglich frisch in unserer hauseigenen Küche zu. Die Zusammenstellung und Zubereitung unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle und aktuellen ernährungswissenschaftlichen Kenntnissen.
Zimmer / Unterbringung
Wohlbefinden fördert Ihre Genesung. Unsere Klinik verfügt über 183 Patientenbetten. Die Zimmer sind geschmackvoll und gemütlich eingerichtet und mit Dusche, WC, Fernseher, Telefon, Safe sowie einer zentralen Notrufanlage ausgestattet. Für Patienten, die ihre Rehabilitationsmaßnahmen mit Begleitperson in unserer Klinik verbringen möchten, bieten wir Doppelzimmer an. Für gehbehinderte Patienten und Rollstuhlfahrer haben wir einige behindertengerecht ausgestattete Zimmer, die über ein großzügiges und rollstuhlgerechtes Bad verfügen.
Internes Qualitätsmanagementsystem der Fachklinik Allgäu
Qualitätsmanagement hat in der Fachklinik Allgäu eine langjährige Geschichte. Seit 1999 trägt die Klinik das Qualitätszertifikat der DIN ISO 9001 und der DEGEMED. Im März 2009 wurde bereits die dritte Re-zertifizierung erfolgreich absolviert. Ein motiviertes Team von neun zertifizierten Qualitätsmanagementbeauftragten lenkt den kontinuierlichen Verbesserungsprozess unseres Hauses. Da sich das QM-Team aus Mitarbeitern aller Abteilungen und unterschiedlichster Professionen zusammensetzt nutzen wir Synergien für das Qualitätsmanagement optimal.
Externe Qualitätssicherung
Ab dem kommenden Jahr unterzieht sich die Fachklinik Allgäu mit ihren Indikationen Pneumologie und Psychosomatik der externen Qualitätssicherung der gesetzlichen Krankenkassen QS-Reha®. Auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und Anforderungen werden die Dimensionen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie die Patientenzufriedenheit gemessen. Eine Pilotphase im Bereich Pneumologie haben wir in den Jahren 2004 und 2005 bereits absolviert. Die Bereiche Pneumologie und Psychosomatik haben hierzu jeweils eine qualifizierte Mitarbeiterin mit der Implementierung und Durchführung des QS-Reha®-Verfahrens beauftragt, die mit dem QM-Team vernetzt zusammenarbeiten.
Therapieerfolg
Die Messung der Behandlungsergebnisse erfolgt in der Fachklinik Allgäu routinemäßig bei allen Patienten nach hauseigenen Standards und den im Rahmen von QS-Reha® definierten Kriterien. Hierzu nehmen wir neben klinischen Parametern (z.B. Lungenfunktionskennwerte oder 6-min-Gehtest in der Pneumologie) und standardisierten Fragebögen (z.B. BDI zur Erfassung von Depression) auch subjektive Einschätzungen der Befindlichkeit im Prä-Post-Vergleich durch den Patienten selbst, als Grundlage zur Messung unseres Behandlungserfolges. Die Evaluation der Daten erfolgt regelmäßig mehrfach im Jahr und wird dem Leitungsgremium, den Abteilungsleitern und dem Q-Team zur Bewertung zur Verfügung gestellt.
Zahlen / Daten / Fakten
- Geschäfts- führerHans Ruland
- ImpressumFachklinik Allgäu
Peter-Heel-Straße 29
87459 Pfronten-Ried
Zentrale der Fachklinik Allgäu
Telefon 08363/691-0
E-mail info@fachklinik-allgaeu.de
Herausgeber:
RULAND KLINIKEN, Fachklinik Allgäu
Verhaltensmedizinisches Zentrum für Pneumologie und Allergologie
und Zentrum für Integrative Psychosomatik
Peter-Heel-Straße 29
87459 Pfronten-Ried
Geschäftsführer: Hans Ruland
Generalbevollmächtigter: Roland Grimmelsmann
Registergericht Mannheim HRB 702461
Steuer-Nr. 310 36 / 21 795 - Betten183
- Leistungen
Anschlussheilbehandlung (AHB) (stationär)
Rehabilitationsmaßnahme /-kur (stationär)
Selbstzahler-Kur
Vorsorgemaßnahme /-kur (stationär)
- Zertifiz.DEGEMED, DIN EN ISO 9001, QS-Reha®
Freizeit / Sonstiges
- KurortPfronten
- FreizeitGrundlage für Ihre schnelle und nachhaltige Rehabilitation ist ihr physisches und psychisches Wohlbefinden. Hierzu gehört u. a. auch ein interessantes, vielfältiges und ausgewogenes Freizeitangebot.
Wir unterstützen Sie dabei, dass es Ihnen nicht langweilig wird. So können Sie z.B. die Angebote des örtlichen Reisunternehmens zu Ausflügen in die Umgebung nutzen. Abends finden unterschiedliche gesellige Angebote von der Dia-Show über Vorträge bis hin zur Modepräsentation statt. Sehr herzlich laden wir Sie zur Teilnahme an unseren zahlreichen Kreativangebote ein. Wir malen, schnitzen und tanzen mit Ihnen. Der hohe Freizeitwert, den unsere Klinik und die nähere und weitere Umgebung bietet, ist der beste Rahmen für eine rundum gelungene Rehabilitation. Über die zahlreichen aktuellen Angebote informieren Sie sich bitte an den Aushängen an unserer Infowand.
Die "Freizeit-Therapie" der Fachklinik Allgäu umfasst u.a.:
Entspannungsübungen
Ausstellungen
Foyer und Flure des gesamten Klinikgebäudes überraschen immer wieder durch wechselnde Ausstellungen bildender Künstler.
Klinik-Bibliothek
Die Klinik-Bibliothek bietet viele Sach- und Unterhaltungsbücher. Sie finden dort auch verschiedene Tageszeiten der Region
Gesellschaftsspiele
Die Cafeteria hält eine große Auswahl von Gesellschaftsspielen für Sie bereit.
Sport
Freies Schwimmen in unserem großzügigen Schwimmbad Bitte sprechen Sie zuvormit Ihrem behandelnden Arzt, dieser muss Ihnen die Teilnahme am freien Schwimmen gemäß Ihres Rehabilitationsfortschrittes genehmigen.
Freies Training im MTT-Raum/Laufband
Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem Aushang. Das Benutzen der freien Trainingstherapie muss aus medizinischen Gründen von Ihrem Stationsarzt genehmigt werden. In dieser Zeit steht Ihnen ein fachkundiger Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. An Wochenenden und außerhalb der Arbeitszeiten unserer Therapeuten kann leider keine Geräteeinweisung erfolgen.
Die Kneipp-Anlage
befindet sich im Therapiebereich und im Kurpark und steht zu Ihrer Verfügung. Selbstverständlich haben sie auch die Möglichkeit unsere Sauna zu nutzen und dort die Seele baumeln zu lassen.
Geführte Wanderungen
Unser Wanderführer, Herr Randel, erwandert mit Ihnen das Allgäu auf verschiedenen Touren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
Kreativität ist gefragt
Ob Schnitzen, malen oder tanzen, nutzen Sie Ihre Zeit bei uns für ein neues Hobby.
Informationsveranstaltungen
Die Fachklinik Allgäu veranstaltet pro Woche einige Fach- und Informationsgespräche über wechselnde Themen.
Unterhaltungs- und Vortragsabende
Regelmäßig, mehrmals in der Woche überraschen wir unsere Gäste mit Unterhaltungs- und Vortragsveranstaltungen. Vom Volksmusikabend über interessante Dia-Vorträgen bis hin zu Sportübertragungen bleiben keine Wünsche offen.
Freizeitmöglichkeiten rund um die Klinik
Ein attraktives Ausflugsziel ist der Forggensee in der Nähe von Füssen. Rund um Pfronten haben Sie auch die Möglichkeit zum Segeln und Golfen.
Allgemeine Kontakt-Infos
- BezeichnungFachklinik Allgäu
- 2. BezeichnungRULAND KLINIKEN
- LandDeutschland
- Postleitzahl87459
- BundeslandBayern
- OrtPfronten-Ried
- StraßePeter-Heel-Str. 29
- Telefon(0 83 63) 6 91-0
- Fax(0 83 63) 6 91-1 19
- E-MailSchnellkontakt
- Internet
Patienten-Service / -Aufnahme
- Ansprechp.Martin Lorang (Leitung-Patientenservice)
- Telefon(0 83 63) 6 91-1 22 oder 1 24
- Fax(0 83 63) 6 91-1 19
- E-MailSchnellkontakt
- TippsSie erreichen uns:
Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Freitag von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr
unter folgenden Rufnummern 08363/691-122, -124 in der Verwaltung, Büro A 11
Selbsthilfegruppen-Service
- E-MailSchnellkontakt
Ärztliche Ansprechpartner
- TitelDr.
- AnredeHerr
- VornameThomas
- NachnameWangemann (Facharzt f. Psychotherap. Med., Allg.med. Naturheilv.)
- E-MailSchnellkontakt
- Weitere ÄrzteMargitta Hiemer-Bau
Fachärztin für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, Balneologie und medizinische Klimatologie
Klinikverwaltung/Verwaltungsleitung
- PositionQualitätsmanagement
- AnredeFrau
- VornameKatja
- NachnameGallenmüller
- Telefon(0 83 63) 6 91-2 62
- Fax(0 83 63) 6 91-1 19
- E-MailSchnellkontakt
Klinikträger / Klinikgruppe
- KlinikträgerRULAND Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH und Co. KG
- LandDeutschland
- Postleitzahl87459
- OrtPfronten-Ried
- StraßePeter-Heel-Str. 29
- E-MailSchnellkontakt
- Internet
User-ID: KL203 | System-ID: 3199 | Datenstand vom: 26.01.2011








Merken
Persönliche Kontakt-Anfrage
Pinnwand ansehen
Mitglied empfehlen
Profil beanstanden
Route zur Klinik





































