Fast jeder Lungenerkrankte träumt vom Durchatmen

Von | 15. November 2011

Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD ( chronische obstruktive Bronchitis ) und das Lungenemphysem, im Volksmund oft als Blählunge oder Raucherlunge bezeichnet, sind überall auf dem Vormarsch.

Allein in Deutschland sind ca. 6,6 Millionen Menschen von der Atemwegerkrankung COPD betroffen und die Zahl der Erkrankten steigt von Tag zu Tag, trotzdem ist das Krankheitsbild der COPD der breiten Öffentlichkeit weitgehend noch unbekannt. Man spricht zu Recht von einer der am meisten  „unterschätzten Volkskrankheiten“.

Ich versuche seit dem 26. November 2010 mit der Selbsthilfegruppe COPD Homburg meinen Teil dazu beizutragen, dies zu ändern. Die Selbsthilfegruppe COPD Homburg wird dabei von den Fachärzten, Apotheken, Physiotherapeuten und der Klinik für innere Medizin V mit ihrem Klinikleiter Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals unterstützt.

Wir wollen allen, die an COPD, Lungenemphysem, Fibrose und Alpha-1-Antitrypsin-Mangel erkrankt sind, oder sich aber einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand über ihre Erkrankung und die damit vielleicht wiedergefundene Lebensqualität zu verbessern.

Als zuverlässigen Service bieten wir Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Bekanntmachung der COPD, monatliches Gruppentreffen, Flyer, Broschüren, eigene Webseite, telefonische Beratung und schriftliche Beratung per Mail und Post. Aktiv sind wir in Homburg und Umgebung, sowie im Internet.

Was wollen wir:
Atemwegserkrankten die Möglichkeit bieten, den Wissensstand der Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.

Mit allen Maßnahmen wollen wir:

  • einen besseren Umgang mit der Erkrankung erreichen und die Optimierung der Mitarbeit bewirken
  • über Operationsverfahren wie Lungentransplantation ( LTX ), Lungenvolumenreduktion ( LVR ) usw. informieren
  • Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden zu unterstützen,
  • die Krankheit COPD der Presse, Funk, Fernsehen näherbringen
  • über Innovationen informieren und die medizinischen Forschung den Patienten und Angehörigen näherbringen.

Wir pflegen Kontakte zu:
• mehr als 180 Teilnehmern
• Ärzten aus Klinik und Praxis
• Physiotherapeuten
• Reha Kliniken
• Transplantationszentren
• Anderen Betroffenen
• Verbände und Fachorganisationen

Wir kooperieren mit:
COPD Mülheim

Das Ziel der Selbsthilfe COPD Homburg ist, die von der Lungenerkrankung Betroffenen und ihre Angehörigen aufzuklären und dazu beizutragen, dass der Patient in enger Zusammenarbeit mit seinem Facharzt in die Lage versetzt wird, seine Krankheit anzunehmen und entsprechend richtig damit umzugehen.

Man kann mit COPD leben, nur das Leben wird etwas anders. Wichtig ist es selbst etwas für sich zu tun und nicht darauf warten, das andere für uns aktiv werden.

Selbsthilfe COPD-Homburg
Ihr Ansprechpartner für Homburg und Umgebung
Karl-Heinz Roth
Hasenäckerstr. 8
66424 Homburg
Internet: http://www.copd-homburg.de
Email: redaktion@copd-homburg.de
Tel: 06841/72745